MathisZwick2011, Elf-Kanal Audioinstallation 30', Loop
Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin, Kunsthalle Arbon




"Das unsichtbare Licht" ist eine Elf-Kanal Audioinstallation und besteht aus akustischen und visuellen Anteilen. Eine lange Sitzgelegenheit mitten im Raum, soll das Publikum zum verweilen verführen. Das Publikum soll sich hinsetzen oder auch hinlegen, um sich bequem das 30 minütige Hörstück zu Gemüte zu führen. Es ist also eine Ausstellung, die etwas Zeit braucht.
Der grosse Raum der Kunsthalle Arbon ist mit zwei goldig-silbrigen Vorhängen, in eine Art "Arena des Geschehens" eingegrenzt. Sechs grosse schwebende Scheiben, eine Art Membran oder auch Projektionsfläche mit Hinterleuchtung, sind "leere Bühnenbilder" und Reminiszenz an das vielleicht älteste bildgebende Verfahren - dem Schattenspiel.
Trotz grosszügigen visuell-räumlichen Elementen, spielt sich das eigentliche auf der akustische Ebene ab. Drei Stimmen (die Autorinnen) führen durch eine imaginäre Stadt, über den Markt hinauf auf einen der sieben Hügel vor der Stadt denn "es gibt nichts angenehmeres als auf eigene und fremde Städte runter zu schauen". Es ist ein Spaziergang durch ein Bild.
Neben dem gesprochenen erzählerischen Text und den musikalische Miniaturen gibt es eine geräuschhafte Ebene, die zum Teil abstrakt zum Teil narrativ ist und akustisch sehr räumlich wirkt. Es ist im eigentlichen Sinne ein dreidimensionales Hörstück.